Eine Feierstunde anlässlich der Einsetzung von Alexa Heinze als Schulleiterin und die Verabschiedung von Hausmeister Willi Kast führte am Freitag die Schulgemeinde in der Mensa zusammen. Die Veranstaltung begann mit einer Überraschung: Die Klasse 8a präsentierte unter der Leitung von Christian Maul einen musikalischen Beitrag mit „Boomwhackern“, Plastikröhren in verschiedenen Tonhöhen, die rhythmisch aneinander und an den Körper geschlagen werden. Mit der Kollegin Miriam Brause gestaltete er auch den übrigen musikalischen Teil des Programms.
Begrüßt werden konnten Schulleiterkollegen aus dem Schulverbund, zahlreiche Ehemalige aus der Schulgemeinschaft, Vertreter von Schulelternbeirat, Schülervertretung, Förderverein und dem Wetteraukreis.
Insbesondere waren viele Mitglieder früherer Schulleitungen erschienen, darunter der frühere Schulleiter Andreas Hilge und ehemalige Studiendirektor Ferdinand Bromm, die die Schulleiterin Alexa Heinze als „Institutionen am Gymnasium Nidda“ bezeichnete.
Verabschiedet nach 20 Jahren Dienstzeit wurde Hausmeister Willi Kast, zu dessen Bedeutung am Gymnasium Heinze bemerkte: „Der Hausmeister ist eigentlich so wichtig wie der Schulleiter.“ Zur Würdigung der geleisteten Arbeit zeigte sie eine Präsentation, die einen Einblick in die „Schatzkiste der Kompetenzen“ ermöglichte: Neben Schlüssel- und Ballrettungskompetenz gab es auch eine ironische Erinnerung an die „Führungskompetenzen“ von Mäh- und anderen Fahrzeugen, die oft den Unterricht akustisch bereicherten. Für den Personalrat mutmaßte Matthias Weidmann, das Leben eines Hausmeisters gestalte sich sicher wie der Anfang eines „Brenner-Romans: Jetzt ist schon wieder was passiert…“ Herr Müller vom Wetteraukreis resümierte nach einem Einblick in die Vita Kasts: „Er hat sich immer gut benommen“, und habe darüber hinaus sich bei jeder Gelegen- und Notwendigkeit dem Kreis zur Seite gestanden und Anliegen unterstützt.
Der Nachfolger (Name?) wurde indes von der Schulgemeinde begrüßt und mit einer angemessen ausgefüllten Schultüte bedacht, während auch er „Schlüssel und Führungskompetenz“ erhielt.
Den zweiten Teil der Veranstaltung nahm die offizielle Begrüßung der neuen Schulleiterin Alexa Heinze ein. Mit einem Zitat der Asterix-Comics stellte Schulamtsdirektorin Dr. Anne Zingrosch einen augenzwinkernden Bezug zu vergangenen unruhigen Zeiten her: „Ganz Oberhessen wird vom Staatlichen Schulamt in Friedberg regiert. Ganz Hessen? Nein, eine kleine ländliche Schule übt auf ihre eigene charmante Art Kritik am Vorgehen.“ Nun habe die Schule offensichtlich und glücklicherweise ihre „neue Majestria“ gefunden. Nach einem Überblick auf den Werdegang Heinzes resümierte sie: „Sie macht alles, macht es gründlich, und das scheinbar nebenbei.“ Heinze werde im Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen vor schwierigen Entscheidungen stehen und bisweilen auch unbequeme Entscheidungen treffen müssen. Hier bat Zingrosch die die Schulgemeinde um Unterstützung und war sich sicher: „Ihre neue Schulleiterin hat immer das Ganze im Blick.“
Matthias Weidmann präsentierte mit dem Plakat einer Schülerin, dass Kunt „visionäre Züge“ trage: Es zeigt einen Seenotrettungskreuzer, auf dessen Brücke Heinze am Steuer eine „Gruppe havarierender Schüler“ zu retten im Begriff ist. Dieses entstand vor der Zeit, als Pläne in diesem Hinblick gefasst wurden. Im Bild eines Eisbrechers sah er herausragende Charaktereigenschaften Heinzes, Energie, Durchsetzungsvermögen und mit ihrer Herzlichkeit das Eis immer wieder zu brechen.
Überreicht bekam die Schulleiterin aus den Händen Weidmanns und Studienleiterin Kerstin Czekay ein Gemälde der Künstlerin und ehemaligen Lehrerin am Gymnasium, Cornelia Hofe. Dieses wird in Zukunft das Schulleiterbüro schmücken: „Es hat alles, was ich mir für die Schule wünsche. Es hat Bewegung, Dynamik und es ist wunderschön bunt.“
Glückliches Handeln, gutes Gelingen und Durchhaltevermögen, „wenn die Mühlen mal wieder langsam mahlen“, überbrachten Gabriele Schneider und Annette Schumpa vom Schulelternbeirat. Vertreter der Schülerschaft drückten ihre Dankbarkeit aus, denn „Sie sind in der Schülerschaft sehr geschätzt.“ Auch Andreas Hössl verlieh seiner Freude über die dritte Schulleiterin innerhalb eines Jahrzehnts aus: „Aller guten Dinge sind drei!“ Und spaßhaft mahnte er: „Als Kind haben wir immer gesagt: Das giltet nicht. Und Abhauen giltet nicht!“
Heinze verlieh zum Abschluss ihrem Wunsch Ausdruck, dass die „Kollegen mit mir gehen“. In diesem Zusammenhang habe sie auch schon eine neue verrückte Idee: beim nächsten Besuch der Young Americans in Nidda sollen auch Oberstufenschüler, Kollegen und die Elternschaft im Showprogramm zusammengebracht werden.

Ankündigungen

Faszination Schule

Schule ist eine Herausforderung     

... nehmen wir sie an!

Schule ist ein Abenteuer

... lassen wir uns darauf ein!

Schule ist ein Ziel

... verfolgen wir es unbeirrt!

Schule ist eine Reise

... machen wir uns auf den Weg!

(Schulprogramm 2012)

Termine

08.06.   Unterstufenfest
14.06.   Zeugnisvergabe Abiturienten
15.06.   Abiball

 

 

 

 

 

 

 

 

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