Fünf Schülerinnen der Oberstufe nutzten die Chance, ihr Praktikum im Ausland zu absolvieren

 

„Das war wie eine Einladung zum Abenteuer. Man hatte die Chance, etwas Neues zu erleben und mal zwei Wochen lang auf sich allein gestellt zu sein“, begründen Mara Bonnert und Lea Luh, Schülerinnen der Q3, ihre Entscheidung, das Oberstufenpraktikum vom 15. bis zum 28. September 2018 in Frankreich zu absolvieren.

 

Dass Lea und Mara diese Chance hatten, verdanken sie in erster Linie den engagierten Mitgliedern des Verschwisterungsvereins in Nidda und in Niddas französischer Partnerstadt Crest. Neben Lea und Mara wagte sich auch noch Eva Skrodzki ins französische Ausland. Lara Eckert und Katharina Kaufmann, die sich für die englische Sprache und Kultur interessieren, gingen nach Cromer, dabei großzügig unterstützt von dem dortigen Verschwisterungsverein.

 

Wie Lea und Mara auf ihre zwei Wochen in Crest zurückblicken, sei hier berichtet.

 

Ganz furchtlos traten die beiden ihr Praktikum nicht an: „Wir saßen im Zug und hatten Angst. Am meisten Angst hatten wir, dass wir nichts verstehen.“ Diese Befürchtung war nicht ganz unbegründet: „Die erste Woche war tatsächlich hart“, erzählt Lea. Franzosen sprechen schnell. Hinzu kommt, wie Lea und Mara feststellen mussten: „Die Männer nuscheln.“

 

Untergebracht waren die Schülerinnen im Haus einer französischen Familie, deren Gastfreundschaft sie beeindruckte: „Sie haben uns immer eingeladen und jeden Tag für uns gekocht.“ Trotzdem war es für die beiden nicht immer leicht, sich den fremden Essgewohnheiten anzupassen. „In Frankreich mögen die Leute andere Sachen“, bilanziert Lea, und nennt als Beispiel „eiskalte Gurkensuppe“.

 

Für Mara hatte Jann White, die sich im Verschwisterungsverein von Crest um die Jugend kümmert, wunschgemäß einen Praktikumsplatz in einer Grundschule gesucht. Dort unterstützte Mara die Lehrkräfte beim Vermitteln des Alphabets, sie hielt einen Vortrag über Deutschland, wirkte beim Aufbau von Mathe-Lernstationen mit und spielte in den Pausen mit den Kindern Fußball. Überrascht beobachtete sie, mit der die französischen Lehrkräfte die Kinder behandelten. Manchmal fiel ihr die Rolle der Trösterin zu. In ihrem Wunsch, beruflich später mit Kindern zu arbeiten, hat das Praktikum sie bestärkt.

 

Für Lea, die ihr Praktikum bei der städtischen Polizei machte, war „jeder Tag anders – so muss das Berufsleben sein“, findet sie. Schön fand sie auch die Offenheit der Polizeibeamten und deren Bereitschaft, sie an ihren Aufgaben teilhaben zu lassen: „Ich war hundertprozentig integriert“. Ob es galt, ein verwahrlostes Haus zu räumen, herrenlose Hunde einzufangen oder einfach nur Präsenz zu zeigen im Städtchen – immer durfte Lea dabei sein. Jetzt will sie sich genauer informieren über Möglichkeiten, bei der Polizei Karriere zu machen.

 

Neben den Einblicken in neue Berufswelt und in eine andere Kultur bietet so ein Praktikum im Ausland natürlich die Möglichkeit, die Sprachkenntnisse enorm zu verbessern. Zwei Wochen sind nicht lang - aber, so berichten die Schülerinnen strahlend: „Ab dem ersten Tag der zweiten Woche lief es. Es war unglaublich!“

 

Ankündigungen

Faszination Schule

Schule ist eine Herausforderung     

... nehmen wir sie an!

Schule ist ein Abenteuer

... lassen wir uns darauf ein!

Schule ist ein Ziel

... verfolgen wir es unbeirrt!

Schule ist eine Reise

... machen wir uns auf den Weg!

(Schulprogramm 2012)

Termine

07.11.

 

Irish Actors

19.-21.11.

 

Young Americans

 06.12.

 

Mathematikwettbewerb Jahrgangsstufe 8

Vorlesewettbewerb Jahrgangsstufe 6

18.12.

 

Weihnachtskonzert Echzell

19.12.

 

Weihnachtskonzert Nidda

25.01.

 

Gentechnisches Praktikum der Q1

31.01.

 

Pädagogischer Tag

09.02.

 

Tag der offenen Tür

 

 

 

 

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